Unser Juniorenkonzept

Junioren

Juniorenkonzept

Der VfB Eppingen setzt in den letzten Jahren immer mehr auf eine langfristige Ausbildung der eigenen Jugendspieler und die Integration in die eigenen Seniorenteams. Mit Stolz wird auf den hohen Anteil an selbst ausgebildeten Spielern in den aktuell drei Seniorenteams verwiesen und trägt zu einer -sowohl bei den Spielern als auch den Fans- hohen Identifikation mit unserem Verein bei.

Die 1. Mannschaft des VfB Eppingen (Landesligist) kann derzeit einen Altersschnitt von 22-24 Jahren aufweisen.

Die 2. Mannschaft (Spitzenteam in der Kreisliga) fungiert als U23-Mannschaft und führt die Ausbildung des Jugendbereichs bis hin zur 1. Mannschaft fort. Der Übergang von A-Jugendlichen in den Seniorenbereich kann hierdurch erleichtert werden und garantiert Spielpraxis für die jungen Nachwuchskicker.

Aktuell spielen in den Juniorenmannschaften des VfB Eppingen fast 400 Kinder und Jugendliche Fußball.

 

Leistungsbereich

Ab den C-Junioren stellt der VfB Eppingen mindestens ein Team pro Altersklasse, welches höchstmöglich im Verband vertreten sein soll. So spielen derzeit die U15-Junioren in der Landesliga Rhein/Neckar und die U17-Junioren sowie U19-Junioren jeweils in der Verbandsliga Nordbaden. Der Leistungsgedanke spielt hier die zentrale Rolle.

Ab der Saison 2015/2016 wird der VfB Eppingen auch mit den 2. Mannschaften der C- und B-Junioren (U14 und U16) den Leistungsgedanken weiter fördern und die Spieler des jüngeren Jahrgangs noch gezielter auf die Anforderungen im Leistungsbereich vorbereiten.

Eigens für den Leistungsbereich der U14- bis U19-Junioren zeigt sich der Jugendkoordinator verantwortlich. Neben Traineraquise und -ausbildung fungiert dieser auch als Ansprechpartner für Spieler, Eltern und Kooperationsvereine. Mit den durch Ihn durchgeführten internen Leistungstrainer-Workshops und Grundlagentrainer-Lehrgängen sorgt er für die zusätzliche fachliche Ausbildung der Trainer, losgelöst vom Verband. Die Trainer des VfB vermitteln anschließend die sowohl technisch, als auch taktischen Inhalten weiter und achten besonders auch auf soziale Komponente. Der Jugendkoordinator bietet zudem noch Individualtrainingseinheiten für talentierte Spieler an. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Nachwuchskicker wird hierdurch gewährleistet. Neben pädagogischen Fähigkeiten legt der Verein somit großen Wert auf die fachliche Qualität der Trainer und fordert -wenn möglich- einen Trainerschein oder zumindest das Interesse am Erwerb.

In Abstimmung mit den Trainern der Seniorenteams wird deren Spielphilosophie auf die Jugendteams übertragen und entsprechend trainiert. Das Angleichen der Trainingseinheiten zum Erlernen und Automatisieren von Handlungsweisen in modernen Spielkonzepten (wie beispielsweise 4er-Kette, ballorientiertes Verteidigen, etc.) und Spielsystemen (4-4-2 oder 4-2-3-1) ist dabei zwingend erforderlich. Es erleichtert den Jugendspielern den Übergang von Team zu Team und Altersstufe zu Altersstufe – bis hin in den Seniorenbereich des VfB.

Um diesen Prozess immer wieder aufs Neue zu optimieren, treffen sich die Trainer der 1. und 2. Seniorenmannschaft mit den Trainern der Leistungsteams bis hinunter zu den U14-Junioren regelmäßig 1x im Monat. Hier werden sowohl Taktik und Trainingsgestaltung diskutiert und der derzeitige Ausbildungsstand der Teams und individueller Spieler besprochen.

Die Spieler der U19-Junioren werden regelmäßig durch die Seniorentrainer des VfB in die Trainingseinheiten der Seniorenteams integriert. Zusätzlich werden Vergleichsspiele zwischen der 2. Mannschaft und den U19-Junioren durchgeführt. Ein reibungsloser Übergang in den Seniorenspielbetrieb ist hierdurch gewährleistet.

 

Grundlagenbereich

Im Juniorenbereich von den Bambinis bis zu den D-Junioren wird der Spieltrieb der Kinder genutzt, um die Ausbildung im koordinativen und fußballerischen Bereich zu gewährleisten. Zusätzlich werden den Kindern soziale Werte wie z.B. Gemeinschaftssinn vermittelt. Die Grundlagen-Trainer haben hierbei eine wichtige pädagogische Aufgabe und müssen die entsprechenden Fähigkeiten besitzen.

 

Infrastruktur

Für die Umsetzung des sportlichen Konzepts benötigt der Verein die entsprechende Infrastruktur.

Mit dem neuen Kunstrasenplatz (seit Ende 2009), unserem Hugo-Koch-Stadion und dem Kraichgaustadion verfügen wir über genügend Plätze, um einen reibungslosen und leistungsstarken Spielbetrieb zu gewährleisten.

Seit der Fertigstellung unseres neuen Clubhauses (im Jahr 2012) können die Mitglieder einen modernen Gastraum, eine große Terrasse und die Küche nutzen. Den Mannschaften des VfB und deren Gastvereine stehen derzeit 4 Umkleidekabinen zur Verfügung. Der bis heute als Besprechungsraum genutzte Jugendraum wird derzeit zum Fitness- und Reharaum umgestaltet. Zwei Schiedsrichterkabinen, Ballraum, Materialraum und sanitäre Anlagen runden das Konzept unseres neuen Vereinsheims optimal ab.

 

Leitbild und sportliches Konzept

Unser Leitbild ist für die Struktur und das Konzept ein wichtiger Wegweiser.

Für die sportliche Konzeption sind sowohl der sportliche Leiter (Seniorenbereich) und die Seniorentrainer verantwortlich. Im Jugendbereich zeigt sich der Jugendkoordinator hierfür verantwortlich.

 

Junioren-Kooperation

Derzeit arbeitet der VfB Eppingen mit den Nachbarvereinen VfL Mühlbach und dem TSV Steinsfurt (Kooperationsvereine) zusammen. Aufgrund der Kooperation können sowohl der Leistungsbereich -als auch der Grundlagenbereich- bedient werden. Beide Seiten profitieren in hohem Maße! Beispielsweise wird durch den VfB Eppingen die Ausbildung der Spieler (auf höherem Leistungsniveau) gewährleistet und im Gegenzug stellen die Kooperationsvereine zusätzlichen Trainingsraum zur Verfügung. Der Jugendkoordinator steht hierbei in ständigem Kontakt zu den Verantwortlichen der Kooperationsvereine. Eine schriftliche Vereinbarung (Kooperationsvertrag) bringt beiden Seiten zusätzliche Planungssicherheit und regelt sowohl Pflichten und Rechte zwischen den Vereinen.

 

Seit der Saison 2010/2011 ist der VfB Eppingen offizieller Juniorenpartner des Karlsruher SC.

(Siehe hierzu Juniorenpartnerschaft mit Karlsruher SC)